Nach mehreren verbotenen Graffiti in Cottbus ermittelt jetzt der Staatsschutz. Die Polizei war am Sonntagnachmittag zunächst in die Turower Straße gerufen worden. In einem Durchgang hatten Unbekannte mehrere Hauswände mit Farbe besprüht.
Zu sehen waren unter anderem SS-Runen, Hakenkreuze und antisemitische Parolen. Das Verwenden solcher Kennzeichen kann strafbar sein. Der Staatsschutz, der bei politisch motivierten Straftaten ermittelt, hat deshalb die weitere Bearbeitung des Falls übernommen.
Gegen 17.30 Uhr meldete sich eine Zeugin erneut über den Notruf. Sie hatte beobachtet, dass an derselben Stelle wieder Personen mit Sprühfarbe aktiv waren. Einsatzkräfte fuhren daraufhin zum Tatort und trafen dort drei Jugendliche an.
Die Beamten brachten die Jugendlichen für weitere Maßnahmen auf das Polizeirevier. Ob sie für sämtliche festgestellten Schmierereien verantwortlich sind, ist derzeit noch Teil der Ermittlungen. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens machte die Polizei zunächst keine Angaben.
Neben einer möglichen Sachbeschädigung wird nun geprüft, welche weiteren Straftatbestände infrage kommen. Dabei soll geklärt werden, wer die einzelnen Symbole und Sprüche angebracht hat. Die Ermittlungen dauern an.



